Ev.-Luth. Kirchengemeinde Trappenkamp

Besuchsdienst

Im Juni 2001 haben wir in unserer Gemeinde einen Kreis gebildet, der den Besuchsdienst wahrnimmt. 

Wir sind: Elfriede Dammann, Wiebke Tietz, Evelyn Henschel und Renate Böhling sowie Pastor Cremonese, der den Kreis leitet.

Wer besucht wird

Vom Besuchsdienst aus werden Jubilare zu hohen runden Geburtstagen in der Kirchengemeinde besucht. Besucht werden Menschen ab 70 Jahre im 5-Jahres-Abstand, also 70., 75., 80., 85., 90. und dann jedes Jahr, sowie zu hohen Ehejubiläen.
Es werden aber auch aus unterschiedlichen anderen Anlässen Besuche gemacht. Wenden Sie sich ans Kirchenbüro, an den Pastor oder einen anderen aus dem Besuchsteam, wenn Sie besucht werden möchten.

Wer besucht

Vielleicht haben Sie Interesse daran, auch von der Kirchengemeinde aus Besuche zu machen. Der Hauptbeweggrund dafür mag sein, Menschen etwas Gutes tun zu wollen. Sie bringen einen Gruß von der Kirchengemeinde und machen damit — hoffentlich — eine Freude. Vielleicht können Sie einen Menschen etwas unterhalten, oder, was oft gebraucht wird, zuhören.
Der Besuchsdienst hilft gegen die Anonymität und lässt Sie mit Menschen im Ort ins Gespräch kommen.

Um Besuche zu machen, brauchen Sie ein hohes Maß an Flexibilität. Sie wissen nicht, in welcher Situation Sie den Menschen antreffen. Es mag z.B. eine Geburtstagsfeier sein, oder der Besuchte mag krank oder in einer anderen traurigen Situation sein. Vielleicht werden Sie als Besucher erfreut empfangen, vielleicht aber auch mürrisch abgelehnt. Für den Besuchsdienst müssen Sie etwas aushalten können.

Der Besucher hat jedoch auch einen Spielraum. Vielleicht möchten Sie bei der Feier die Kirche repräsentieren. Oder Sie suchen außerhalb der Feier das persönliche Gespräch. Vielleicht möchten Sie etwas vom Evangelium erzählen und zu Gottesdiensten einladen. Oder Sie möchten praktische Hilfen anbieten. Es sind durchaus verschiedene Arten von Besuchen sinnvoll und gut.
Spielraum besteht auch darin, wen Sie besuchen möchten.

Eine grundlegende Voraussetzung für den Besuchsdienst ist die Diskretion. Sie müssen vertraulich umgehen können mit dem, was Ihnen bei Besuchen oder bei Besuchsdiensttreffen anvertraut wird. Sie haben bei diesen Treffen jedoch auch die Möglichkeit, das, was Ihnen auf der Seele liegt, auszusprechen. Auch außerhalb der Treffen steht dafür der Pastor zur Verfügung.

Eine wichtige Gabe für den Besuchsdienst ist das Zuhörenkönnen, mit wachen Sinnen interessiert zuhören und wahrnehmen. Dazu gehört es auch, das auszuhalten, was einem an Schwerem, Belastendem anvertraut wird. Diese Gabe lässt sich weiterentwickeln. Dazu dient auch der Austausch im Besuchsdienstkreis.

Dabei ist jedem selbst überlassen, wie viele Besuche er machen möchte und zu welcher Zeit. Eine kontinuierliche Teilnahme an den monatlichen Treffen ist jedoch sehr hilfreich.

Wenn Sie Interesse daran haben, mit zum Besucherteam zu gehören, sind Sie herzlich willkommen, sich an Pastor Menke zu wenden, um das im Gespräch mit ihm zu klären.