Ev.-Luth. Kirchengemeinde Trappenkamp

Amtshandlungen

Taufen

Mit der Taufe wird der Täufling der Liebe Gottes anbefohlen. Das gilt sowohl für den erwachsenen Täufling als auch für das getaufte Kind. Durch die Taufe gehören wir zu Jesus. Wir werden mit Jesus Gottes Tochter, Gottes Sohn. Nichts kann uns von der Liebe Gottes scheiden, was auch immer uns widerfahren mag, und sei es der Tod. Wir sind durch die Taufe verbunden mit Jesus in seinem Sterben und in seiner Auferstehung.

Wenn Sie eine Taufe wünschen, wenden Sie sich ans Pastorat.
Taufen werden in der Regel jeden Sonntag um 11.15 nach dem Gottesdienst gefeiert und am 4. Sonntag des Monats um 10 Uhr im Hauptgottesdienst.
Die Pastorin bzw. der Pastor, der an diesem Sonntag Dienst hat, tauft dann auch und wird zuvor mit Ihnen einen Gesprächstermin vereinbaren.
Gebraucht wird dazu das Stammbuch oder die Taufurkunde. Ideen für Lieder oder ein Bibelwort sind willkommen.
Empfehlenswert ist, das Kind bald nach der Geburt zu taufen. Das „Trotzalter“ ist ungünstig.
Voraussetzung für die Taufe des Kindes ist, dass zumindest ein Elternteil in der evangelisch-lutherischen Kirche ist.
Die Kirchenmitgliedschaft ist auch Voraussetzung für das Patenamt. Sind die Paten nicht in der Gemeinde in Trappenkamp, brauchen sie einen Patenschein. Zu der Taufe eines Kindes gehören zwei oder drei Paten.
Blumenspenden für den Altar sind willkommen und völlig freiwillig.
Während des Gottesdienstes, also auch während der Taufe, darf nicht fotografiert oder gefilmt werden. Nach dem Gottesdienst dürfen gerne Aufnahmen in der Kirche gemacht werden.
In der Regel am folgenden Sonntag, auf Wunsch auch später, wird im Hauptgottesdienst der Gemeinde die Taufe mitgeteilt und für den Täufling gebetet, Abkündigung genannt.
Auf besonderen Wunsch kann im Taufgottesdienst der Täufling mit Eltern und Geschwistern unter Handauflegung gesegnet werden.

Trauungen

Bei der Trauung empfangen zwei Menschen für ihren gemeinsamen Weg Gottes Segen. Sie versprechen sich gegenseitig die Treue für ihr ganzes Leben. Sie merken, wie sie dabei an ihre eigenen Grenzen stoßen und Gottes Segen, Treue und Zuspruch brauchen. Es tut gut die Gemeinde dabei im Rücken zu haben. Zur Trauung kommen oft die Menschen, die das Brautpaar in ihrem bisherigen Leben begleitet haben und tragen den Gottesdienst beim Singen und Beten mit. 
Bei Trauungen wenden Sie sich bitte an das Kirchenbüro.
Wir brauchen die Daten Ihrer Taufe und Konfirmation und (evtl. erst kurz vor der Trauung) die Bescheinigung über die standesamtliche Trauung. Wenn Sie noch nicht getauft oder konfirmiert sind, sind Sie herzlich eingeladen, sich taufen, bzw. sich konfirmieren zu lassen. Vor diesen Amtshandlungen wie auch vor der Trauung findet ein oder mehrere Gespräche statt. Im Traugespräch wird die Trauung besprochen und es ist Raum für Persönliches, auch für Probleme. Lieder und ein Trauspruch und evtl. andere Texte und Besonderheiten zur Trauung kommen zur Sprache.

Ehejubiläen

Zu Ehejubiläen wie Silberne Hochzeit oder Goldene Hochzeit hält der Pastor den Gottesdienst. Mit der versammelten Gemeinde kann hier vor Gott Rückblick und Ausblick gehalten werden. Die Eheleute empfangen erneut den Segen Gottes, danken Gott für alles Gute, was war, und befehlen ihm ihre weitere gemeinsame Zukunft an.

Beerdigungen

Der christliche Trauergottesdienst dient dazu, der Trauer Raum zu geben. Noch einmal wird der Verstorbene in den Mittelpunkt gestellt, sein Leben erinnert. Das eigene Verhältnis zu dem Verstorbenen wird vor Gott gebracht. Es ist Raum für vielfältige Gefühle, die beim Abschied bewegen. Jesus Christus versteht uns, er teilt unser Leiden und Sterben. Biblische Texte, besonders Psalmen, können helfen, dem Unsäglichen Ausdruck zu verleihen.
Der Verstorbene wird zurückgelegt in die Hände dessen, der ihn erschaffen hat.
Jesus Christus ist für uns gestorben und auferstanden, damit auch wir mit ihm auferweckt werden zu neuem Leben. In dieser christlichen Auferstehungshoffnung bestatten wir.

Bei einem Sterbefall wenden Sie sich bitte an das Kirchenbüro. Vor einer Beerdigung wird der Pastor dann mit Ihnen einen Gesprächstermin vereinbaren.
Erinnerungsstücke wie Tauf- Konfirmations- oder Trauurkunden können hilfreich sein fürs Gespräch, auch in Hinblick auf evtl. Bibeltext- oder Liedwünsche.
In der Regel am auf die Beerdigung folgenden Sonntag und am Totensonntag wird im Gottesdienst der Verstorbenen gedacht.

Grabpflege

Für den Fall, dass Sie keinen Aufwand für die Grabpflege wollen, sind auf dem Friedhof nun sowohl für Urnen als auch für Särge Grabfelder eingerichtet worden, bei denen eine beschriftete Steinplatte über dem Grab in die Rasenfläche eingelassen wird. Die Grabpflege ist nicht aufwendiger als bei einem anonymen Grab und für die Angehörigen kostenfrei. 
So wird den Verstorbenen die Würde einer namentlichen Inschrift auf dem Grab zuteil, und die Angehörigen finden ein Grab mit einem Namen, was manche Angehörige eines anonym Bestatteten bitter vermissen.
Über alle Fragen im Zusammenhang mit Beerdigung dürfen Sie auch gerne vor einem Sterbefall mit dem Pastor sprechen.
Auch wenn ein Mensch im Sterben liegt, ist der Pastor gerne bereit zu kommen.
Ebenso ist er gerne bereit zu einem Gespräch, wenn die Beerdigung gewesen ist und die Trauergäste gegangen sind.